Was andere über Sie wissen, wenn Sie surfen

Sie surfen nur auf seriösen Websites, habe sich gegen Viren und Trojaner geschützt, nehmen an keinem Glücksspiel teil und geben auch keine Daten von sich Preis – also, wer sollte auf Sie und ihre Person schliessen können? Ganz einfach: Ihr Surfverhalten verrät Sie! Google und andere Dienste sammeln diese Daten schon seit langer Zeit. Ziel ist es, Profile zu erstellen, um so die kommerziellen Dienste besser auf die Anforderugen abstimmen zu können.

Allein das Surfverhalten gibt schon eine Menge Preis über die Profile der Surfer. Wie das Surfverhalten ausgewertet wird und was über Sie und ihr Surfverhalten aussagt, zeigt jetzt die Website www.open-trace.net des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung. Besonders erstaunlich ist, dass man sich selbst ganz anders einschätzt als es das Profil anzeigt. Probieren Sie es einfach mal aus: open-trace.net

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Nackig gegen Geld

In Deutschland gibt es ein Bewusstsein für den Schutz von Heim und Hof und der Persönlichkeit. Es gibt ein Hausrecht und die allgemein akzeptierte Norm, dass man nicht alles von sich Preis geben muss. In Amerika sieht das anders aus. Dort kann man ganz einfach über spezialisierte Websites auf alle zur Verfügung stehenden Informationen über Personen wie den Nachbarn, die Babysitter oder den Kollegen zurück greifen – gegen Bares oder sogar kostenlos wie bei Criminalsearches.com. Andere Dienste wie peoplefinders lassen sich ihre fragwürdigen Dienste bezahlen. Rund 3 Dollar für die Standardabfrage bis hin zu 30 Dollar für die volle Informationsflut. Weiterlesen

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Google's Chrome speichert Daten "nur noch" 9 Monate!

Der neue Browser von google mit dem Namen Chrome hat massive Kritik einstecken müssen. Besondere Aufmerksamkeit verdient aber die Tatsche, dass der Browser eine grosse Sammelleidenschaft hat – nämlich Daten von Suchanfragen. Die werden nun nicht mehr 18 Monate mitsamt IP-Adresse gespeichert, sondern nur noch 9 Monate berichtet spiegel online.

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Öffentliche Kritik zwingt Innenministerium zum Handeln

Lange genug war es vergessen. Dann kam der Skandal um den Datenmissbrauch und trotzdem wurde gezaudert und gezögert. Nun endlich hat das Innenministerium erklärt, dass es handeln wird. In Anbetracht der Tatsache, dass der Missbrauch mehr als offensichtlich ist, hat es ganz schön lange gedauert.

Leider bleibt es wiederum nur bei einer halbherzigen Lösung. Zwar soll jetzt jeder User der Datenweitergabe erst einmal zustimmen. Doch wie wird die Praxis aussehen? Wer kontrolliert das und wie kann man sich gegen die Weitergabe generell sperren? Fragen, die bis dahin unbeantwortet bleiben. Mehr bei stern online.

Ende des Jahres soll ein erster Gesetzesvorschlag eingereicht werden. Ungeachtet der technischen und rechtlichen Lösungen bleibt aber wiederum die Transparenz auf der Strecke.

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Ex-Innenminister wirft Innenminister Versäumnisse bei Datenschutz vor!

Es ist leicht jemandem einen Vorwurf zu machen. Wenn so ein Vorwurf aus einem so berufenem Mund wie dem von Ex-Innenminister Gerhart Baum kommt und an Innenminister Wolfgang Schäuble gerichtet ist, muss man dem eine gewisse Bedeutung beimessen. Es geht natürlich um den Datenhandel und den damit verbundenen (nicht vorhandenen) Datenschutz. Im Grunde geht es um Persönlichkeitsrechte und – so sagt es auch Ex-Innenminister Baum – um Freiheit.

Gerhart Baum geht in dem Artikel auf die Initiativen der Bundesregierung und dazu gesprochene Urteile ein und wer dieses Blog kennt, weiß, dass googability dem Ex-Minister näher steht als dem aktuellen Minister.

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Nachgereicht: Presseartikel in Promotion Business zu googability

Inzwischen sind die Medien auf googability und das Thema Identität aufmerksam geworden. Es kommen immer öfter Interviewanfragen herein, die aber aufgrund fehlender Zeit nicht alle akzeptiert werden können. Eine Ausnahme war die Interviewanfrage des Magazins Promotion Business, das sich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Zum Artikel.

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Datenmissbrauch nimmt kein Ende – Transparenz nötig!

Eigentlich behandelt googability nur Themen, die aus dem Internet heraus geschehen können. Doch wie die neuesten Meldungen bezüglich Datenmissbrauch zeigen, die das vermeintliche Sommerloch füllen, gibt es immer wieder Verknüpfungen zwischen Internet und Adresshandel. Transparenz ist nötig.

Zuletzt berichtete NDR Info über konkrete Hinweise, dass offenbar mehre Tausend Kundendaten der NKL-von einem Auftraggeber zur Werbung von Abonnements missbraucht worden seien. Zwar – so ein Sprecher der NKL – hätte das laut Vertrag nicht geschehen dürfen, ist es aber.

Das Problem beim Datenaustausch ist die fehlende Transparenz. Es ist eine Grauzone. Jeder weiß eigentlich, dass die Daten, die man Firmen gibt, durchaus an Dritte weiter gegeben werden, um sie zu verarbeiten oder zu nutzen. Dadurch kommen also Dritte ins Spiel, die manchmal offensichtlich nicht die gleichen Maßstäbe an die Diskretion wie die Firmen anlegen. Weiterlesen

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Broschüre der Mekonet zu Datenspuren im Netz

Das Medienkompetenz-Zentrum NRW, kurz Mekonet, hat eine Broschüre heraus gegeben, in der über Datenspuren im Internet geschrieben wird. Die Broschüre steht hier zum kostenlosen Download bereit.

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Neuer Hoster, neues Design

Aufgeräumter und klarer sollte das googability-Blog aussehen nach dem Umzug zum neuen Hoster. Voila! Hoffentlich gefällts?! Bei manchen Readern muss der RSS-Feed neu abonniert werden.

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BKA: Internetkriminalität nimmt zu!

Das BKA hat auf einer Pressekonferenz fest gestellt, dass die Kriminalität im Internet immer weiter zu nimmt. Die Täter spähen immer mehr private Daten aus und nutzen sie für Straftaten. Dazu gehören Phishing, also das Ausspähen von private Kontodaten sowie die Entdeckung von immer mehr Betrugsmöglichkeiten via Web. Die komplette Meldung gibt es bei heise.

 

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